Weiterer Produktionsstandort in Süddeutschland

Wachstum & Sicherheit in turbulenten Zeiten

Die iMPREG Group expandiert mit zusätzlichen Produktionslinien an neuem Standort in Süddeutschland

iMPREG Eröffnung Gärtringen Webseite

Als einer der weltweit führenden Hersteller von UV-lichthärtenden Schlauchlinern weitet die iMPREG Group ihre Produktionskapazitäten in Europa deutlich aus.

Neben den bestehenden Werken in Ammerbuch (Deutschland), Richmond (USA) und Taicang (China) nahm kürzlich der vierte Produktionsstandort seinen Betrieb auf. Von Ammerbuch und nun auch vom unweit entfernten Gärtringen werden hauptsächlich der Heimatmarkt Deutschland sowie die Märkte in Europa, Afrika, Naher Osten und Russland beliefert.

Durch weitere Produktionslinien am neuen Standort wird iMPREG der erhöhten Nachfrage am Markt gerecht, kurzfristige Kundenanfragen können nun noch schneller bedient werden. Gleichzeitig wird für die Kunden ein deutliches Signal in diesen global unsicheren Zeiten gesetzt. „Wir möchten auch morgen unseren Kunden, neben einem hervorragenden Produkt & Service, jene hohe Lieferbereitschaft bieten, die sie bereits heute von uns gewohnt sind und zu schätzen wissen. Das bedeutet Sicherheit für alle Seiten.“, so Robert Papp, COO der iMPREG Group.

Die Expansion folgt auf das erfolgreichste Jahr in der über 20-jährigen Unternehmensgeschichte. Bereits 2017 wurden ein Produktionsstandort in China und im vergangenen Jahr in den USA eröffnet. Weltweit können derzeit 2.000 km Liner jährlich produziert werden: 450 km allein davon in Gärtringen. MPREG Produktionsstandort Gärtringen

Am neuen Standort wurden rund 70 neue Arbeitsplätze in der Produktion als auch in der Verwaltung geschaffen. Die Mitarbeiter sind auf einer Fläche von mehr als 4500 qm direkt oder indirekt an der Produktion der hochwertigen UV-Schlauchliner beteiligt.

Bereits heute an übermorgen gedacht: Für die Zukunft bietet der Standort weitere Wachstumsmöglichkeiten – so kann u.a. bei Bedarf die Produktionskapazität erhöht werden, was für die Kunden auch weiterhin Sicherheit und Flexibilität garantieren.

Azubis 2020

iMPREG Azubis Ausbildung Industriekaufmann 2020 in der ProduktionWILLKOMMEN IN DER iMPREG-FAMILIE

Wir sind stolz, unsere beiden neuen Azubis, Luca Krell und Okan Yentur, vorstellen zu dürfen.
Seit 01.09.2020 haben beide ihre Ausbildung zum Industriekaufmann bei uns begonnen und sind seit dem gut gestartet.
Luca hat bereits erste Erfahrung bei uns als Ferienjobber sammeln können.
Okan unterstütze unsere Produktion seit 2016 tatkräftig und lernt nun in seiner Ausbildung die administrative Seite von iMPREG GmbH kennen.

HERZLICH WILLKOMMEN im Team, Luca und Okan!
Wir wünschen euch einen tollen und erfolgreichen Start in die Ausbildung.

Frischer Wind aus den eigenen Reihen

Unser langjähriger Mitarbeiter Andreas Gehring übernimmt mit dem 01. September in seiner neuen Funktion als Kaufmännischer Leiter die Bereiche Finanzen, Personal sowie IT: Ein facettenreiches und in Teilen neues spannendes Aufgabenfeld für Andreas, den eine pragmatische Hands-on-Mentalität auszeichnet und für welche er von Kollegen sehr geschätzt wird. Bisher begleitete Andreas den Bereich Internationales Controlling für die weltweit tätige iMPREG Group sowie die iMPREG GmbH mit Sitz in Deutschland. Auch erfolgreich realisierte Projekte, wie die Einführung einer ERP-Software sowie die Erweiterung der Produktionskapazitäten, zeichneten sein bisheriges Tätigkeitsfeld aus.

„Ich mag es Dinge voranzubringen und zu bewegen – am liebsten mit anderen. Kolleginnen & Kollegen noch stärker miteinander zu verbinden, das sehe ich als eine meiner ersten Aufgaben bei iMPREG und darauf freue ich mich bereits sehr.“, so der 40-jährige.

Anpacken und sich nicht auf den Lorbeeren der bisher größten Erfolge in der über 20-jährigen Unternehmensgeschichte auszuruhen, dies ist den weiteren 3 Führungskräften der Geschäftsleitung um Robert Papp, Daniel Will und Katrin Letzgus-Danhach sehr wichtig. Lang- und mittelfristig stehen viele spannende Projekte und Weiterentwicklungen bevor, welche die Position von iMPREG als einer der weltweit führenden Hersteller von UV-lichthärtenden Schlauchlinern, weiter stärken werden.

Wir wünschen Andreas viele spannende Momente für die kommenden Aufgaben in seiner neuen Funktion als Kaufmännischer Leiter.

Großprofilsanierung mit iMPREGLiner GL16, Ei-Profil 1200/1800

Erfolgreiche Großprofilsanierung mit kleinen und großen Herausforderungen in Dortmund

Dortmund, März 2020 – Die Auskleidung von Abwasserkanälen mit dem Schlauchlining nach DIN EN ISO 11296-4 ist mittlerweile Standard, jedoch trennt sich hier bei der Größenordnung von 1800er Eiprofilen schon die Spreu vom Weizen. Gleich vier Großprofilhaltungen mit einer Gesamtlänge von ca. 285 m wurden im Osten Dortmunds mitten durch ein stark belebtes Wohngebiet mit dem Schlauchlining in geschlossener Bauweise saniert.

Die Materialwahl fiel in diesem Fall auf den iMPREGLiner GL16, Ei-Profil 1200/1800. Aufgrund der hohen Materialfestigkeiten und der statischen Anforderungen an die Auskleidung wurden Wanddicken zwischen 14,6 mm bis 17,3 mm verbaut.

Bauüberwachendes Ingenieurbüro war die S&P Consult GmbH aus Bochum, die im Rahmen der Sanierungsplanung über eine erweiterte Zustandserfassung und – bewertung die Standsicherheit der gemauerten Kanäle überprüft und die Statiken für die hier einzubauenden Schlauchliner aufgestellt hat.

Die bauliche Ausführung wurde von der Swietelsky-Faber GmbH Kanalsanierung über ihre Niederlassung Blomberg ausgeführt, wobei es einige Herausforderungen zu bewältigen gab. Swietelsky-Faber GmbH Kanalsanierung ist einer der Pioniere des UV-härtenden Schlauchlinings und betreibt in Deutschland mittlerweile 12 UV-Anlagen. Vor dem Hintergrund der 20jährigen Erfahrung des Unternehmens kam für dieses Projekt die Auswahl in Richtung des Liner-Herstellers iMPREG GmbH.

Die Stadt Dortmund setzt auf Güte- und Qualitätssicherung

Dr.-Ing. Christian Falk, Technischer Leiter Stadtentwässerung Dortmund, setzt auf Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ-961, d.h. hervorragende Referenzen, die Zertifizierung des Güteschutz Kanalbau, langjährige Erfahrung und die Zuverlässigkeit der eingesetzten ausführenden Firma und der verwendeten Materialtechnik. Auch wird in Dortmund ein nachhaltiges Investitionsmanagement im Sinne eines sachgerechten Betriebs und des Werterhalts des Netzes verfolgt.

Zügiges Handeln

Der Ausführung des Schlauchlinings ging eine intensive Arbeitsvorbereitung der Baustelle voraus. Sowohl die TV-Befahrung, die Untergrundvorbereitung der Kanäle als auch die Sicherung der Versorgungsleitungsleitungen, die das Baufeld querten, galt es im Vorfeld zu organisieren. Hohe Dringlichkeit und zügiges Handeln war bei dieser Sanierung wichtig, denn die gemauerten Bestandskanäle befanden sich in Teilbereichen im Altrohrzustand III. Somit war die Standsicherheit des Altrohr-Bodensystems teilweise wieder herzustellen. Um einer weiteren Zustandsverschlechterung vorzubeugen, galt es die Sanierung auch aus wirtschaftlichen Gründen zeitnah umzusetzen.

Flexibilität bei Regenfällen

Petrus machte dem Beginn der Sanierungsarbeiten einen großen Strich durch die Rechnung – so war aufgrund von besonderen Starkregenereignissen eine terminliche Umplanung notwendig. Jedoch konnte die Sanierung dank der Flexibilität der an der Ausführung Beteiligten schnell wiederaufgenommen werden.

Herausfordernde Bedingungen

Die vorherrschende Corona-Pandemie nahm auch bei diesem Bauvorhaben Einfluss. Die Abwasserwirtschaft gilt als systemrelevant, die Kanalisation zählt zur kritischen Infrastruktur und der reibungslose Betrieb des Abwassernetzes ist zwingend aufrecht zu halten. Eine langfristige Unterbrechung oder gar ein Baustopp wäre für den Betreiber und die Anwohner inakzeptabel gewesen. So konnte dieses Bauvorhaben auch in dieser besonderen Zeit durchgeführt werden. Hierfür wurden von der Swietelsky-Faber GmbH Kanalsanierung aktualisierte Gefährdungsbeurteilungen und sicherheitsrelevante Handlungsanweisungen erstellt, welche sogar von der Geschäftsleitung und einem Sicherheitsstab auch vor Ort auf ihre Wirksamkeit überprüft wurden. In drei Abschnitten wurden die bereits einbaufertigen

iMPREGLiner eingezogen

Eine weitere Herausforderung war der hohe Grundwasserstand und die hierdurch bedingten Infiltrationen in die zu sanierenden Haltungen. Vorsorglich wurden daher, neben abdichtenden Maßnahmen am Bauwerk und im Kanal, die Schlauchliner mit einer zusätzlichen werksseitig verbauten Außenfolie versehen.

Die zwei Liner GL16, Ei-Profil 1200/1800 WD 14,6 mm mit Längen von ca. 78 m und ca. 90 m wurden zügig eingezogen und ausgehärtet. In einer Haltung machte eine kaskadenförmige Ausbildung des Sohlbereiches über ca. 0,5 m einen speziellen Schachtanschluss mittels Handlaminat erforderlich. Dieser Umstand erschwerte den tonnenschweren Einbau des Liners, konnte jedoch durch das erfahrene Team einwandfrei gemeistert werden.

Die hohe Wanddicke von 17,3 mm und ebenso das hohe Gewicht der Packer beim Transport und Einbau waren eine überwindbare Herausforderung beim Einbau des dritten Liners GL16, Ei-Profil 1200/1800 in der Länge von ca. 112 m.
Die exakte Planung, die Kühlung der Liner während des Transportes und der kurzen Lagerung sowie ein zügiger Einbau waren bei diesem Projekt obligatorisch, da die Liner durch die hohen Wanddicken Peroxide als Reaktionsbeschleuniger enthielten.

Alle Kanäle erfolgreich saniert

Der Liner-Einbau durch die Swietelsky-Faber GmbH Kanalsanierung verlief reibungslos. Zur Aushärtung der Schlauchliner wurden ProKasro-Jumbokerne mit einer Leistung von 12.000 Watt eingesetzt.

„Wir sind froh, in der schwierigen Zeit überhaupt arbeiten zu dürfen und unter diesen hohen Sicherheitsaspekten reibungslos und flott vorangekommen zu sein“ so das Feedback von Bauleiter Harald Müller.

Die gute Zusammenarbeit des Teams mit dem Auftraggeber, dem bauüberwachenden Ingenieurbüro und dem Liner-Lieferanten sowie deren Erfahrung spiegeln sich im hervorragenden Endergebnis wider.


Der Bericht wurde auch in den B_I Medien Umweltbau / Sanierung veröffentlicht. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel: hier.


iMPREGLiner in den Dünen Hollands

iMPREGLiner kann Meer

Schwergewichtige Liner mit bis zu 26 Tonnen erfolgreich eingebaut

iMPREG Dunes of Katvijk, NetherlandsIn den Dünen von Katwijk in Holland mussten 3 Haltungen mit über 600 Meter aufgrund von Undichtigkeiten saniert werden. Enormes Druckwasser von Meer und Sand haben die existierenden Kanäle stark angegriffen und eine Sanierung notwendig gemacht. Dieses Großprojekt stellte Technik und Logistik vor eine neue Herausforderung. Dabei war eine gute Teamarbeit der beteiligten Firmen NV Kumpen und iMPREG GmbH Voraussetzung. Nur so konnte das Großprojekt reibungslos und erfolgreich fertig gestellt werden.

Herausforderung für Hersteller, Anwender und Technik

Die maximale Länge (250 m) der baumöglichen Liner stellte das Produktionsteam und die Anlagen in Ammerbuch vor neue Herausforderungen. Auch die firmeneigene Schreinerei stellte ihre Arbeitsbedingungen auf solch große Liner ein, um die passenden Transportkisten bauen zu können. In Tag- und Nachtschichten wurde mit vollem Personaleinsatz gearbeitet. Mit dem längsten iMPREGLiner DN 1200 WD 13 mm und einer Länge von je 250 m wog die maßgeschneiderte Kiste dann 26 t! Was dann wiederum eine große Aufgabe für die Logistik, vor allem den Transport aus der Produktionshalle, bedeutete. Dafür wurden zwei Schwerlaststapler, darunter ein autonom fahrender Stapler, verwendet.
Maximale Be- und Auslastung der UV-Anlage sprengte fast den Zeitplan des Bauvorhabens in Holland. Erschwerende Bedingungen bot zudem die sandige Bodenbeschaffenheit. So war aufgrund der hohen Liner-Gewichte eine Entladung des LKWs per Kran direkt neben der Baustelle nicht möglich. Die erste Möglichkeit bot sich 10 km von der eigentlichen Baustelle entfernt. Langjährige Erfahrung des ausführenden Bauunternehmens und fachliches Können seitens der Anwendungstechnik waren ausschlaggebend für diese gelungene Sanierung.

iMPREG Conveyor Kumpen iMPREG Dunes of Katvijk, Netherlands

Fünf große Impregliner

Zwei Liner DN 1000 WD 12 mm mit je einer Länge von 230 m sowie drei Liner DN 1200 WD 13 mm mit Längen von 250 m bzw. 100 m wurden für das Bauvorhaben „Dunea“ maßgeschneidert und einbaufertig angeliefert und installiert. Doch die Umstände des Einbaus waren alles andere als gewöhnlich. „So habe ich noch nie einen Liner eingebaut“ war die Aussage von Anwendungstechniker Matthias Sündermann. Da kein Zwischenschacht vorhanden war, wurden die iMPREGLiner erfolgreich im Rohr miteinander verbunden. „Das gab es bisher noch nie in der Geschichte der grabenlosen Sanierung“ attestierte Francis Clauss von iMPREG.

Aus Rücksicht auf Natur & Umwelt

Da die existierenden Leitungen in den Dünen liegen und ins Meer münden, waren Umweltschutz und Wasserschutz ausschlaggebende Aspekte bei der Herstellung des Liners. So wurde bewusst auf Styrol verzichtet. Dadurch wurde die Reststyrol-Problematik gleich im Voraus ausgegrenzt.

An Herausforderungen wachsen

Qualität, Erfahrung & Teamwork waren Trumpf, so könnte man das Bauvorhaben im Ganzen beschreiben. Elementar für den Erfolg des großartigen Projekts war die sehr gute Zusammenarbeit des Auftraggebers und Ingenieurbüros Kumpen NV und des Liner-Herstellers iMPREG GmbH. So spricht auch die Qualität und das gute Handling des iMPREGLiners für sich. Gert-Jan Merkx, Geschäftsleiter von Kumpen NV und Kristof Maesen Technischer Leiter bestätigt dies: „Wir haben größtes Vertrauen in den iMPREGLiner und sind auch diesmal sehr glücklich und zufrieden über unsere Liner-Wahl.“
Ein besonderer Dank an alle beteiligten Mitarbeiter der Firma Kumpen, für ihren Einsatz, ohne die diese Leistung nicht zustande gekommen wäre.

UV CIPP Kanalsanierung in Oregon, USA

Iron Horse LLC baut erfolgreich mehrere iMPREGLiner ein

Autorin Carlie Moore, 30. März 2020

Woran erkennt man ein erfolgreich abgeschlossenes CIPP Projekt?
Man erkennt es daran, dass man nach der Arbeit keinerlei Baustellenspuren mehr findet.

Das Schöne an der Arbeit der Techniker ist, dass sie versuchen die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Der Grund warum CIPP (CIPP = cured-in-place pipe) der traditionellen Bauweise vorgezogen wird ist gleichzeitig auch eine Herausforderung: Der einzige Beweis dafür, dass jemals ein Team dort arbeitete, wäre das Video der Videoüberwachungskamera nach der Inspektion. Das jedoch erfordert ein solides Projektmanagement und eine gute Zusammenarbeit mit dem bauausführenden Team. Eine gute Kommunikation, Flexibilität und Erfahrung sind die Grundsteine für eine optimale Lösung und ein gutes Ergebnis.

Iron Horse LLC, mit Sitz in Fairview, Oregon, packte die Gelegenheit beim Schopf und nahm die Herausforderung an. Als direkter Nachbar traf sich Iron Horse mehrmals mit den Einwohnern der kleinen Gemeinde, um deren Zustimmung zu erhalten. Ebenso wollten sie einander kennenlernen, da das Team von Iron Horse sich für mehrere Monate der Gemeinde anschließen würde.

iMPREG LLC Iron Horse Fairview lake LinerDas Interlachen Kanalsanierungs-Projekt bildete da keine Ausnahme. Mit einer eng verbundenen Seegemeinde, einem hohen Grundwasserspiegel, schmalen Straßen und wenigen Zugängen zu den Schächten wurde dieses Projekt zu einer Herausforderung für Innovation und Flexibilität.

Interlachen liegt genau zwischen Fairview Lake und Blue Lake im US-Bundesstaat Oregon, etwa 16 Kilometer östlich von Portland. Entlang der beiden Seen verlaufen etwas mehr als 3,5 km alter Abwasserleitungen mit einem Durchmesser von 15 cm bis 30 cm. Das Kanalsanierungs-Projekt in Interlachen war ein großartiges Projekt, das jeder Installateur in Angriff hätte nehmen können; doch die Herausforderung des Standorts hielt viele davon ab. Die größte Herausforderung war: Die Schächte befanden sich nicht wie gewohnt auf der Fahrbahn. Die Schächte befanden sich mitten auf dem See, und verursachten ein 1 bis 150 Meter “feuchtgebietähnliches” Privatgelände. Das UV-Team stand vor der Aufgabe, einen Lastwagen so zu manövrieren, dass die Kisten mit den Linern und die UV-Anlage zusammen abgeladen werden konnten.

iMPREG LLC Iron Horse Fairview lake transport
Nachdem die Vergabe des Projekts erteilt worden war, arbeitete das Projektmanagment-Team von Iron Horse an einer Lösung, um Zugang zu erhalten und gleichzeitig zu versuchen, die Gemeinde so wenig wie möglich durch Baumaßnahmen zu stören. Die Besatzung nutzte eine motorisierte schwimmende Plattform zum Transport von Kisten, die mit iMPREGLinern gefüllt waren, sowie der UV-Anlage. Auf diese Weise konnte die Besatzung ihre Ausrüstung und den iMPREGLiner vom Dock aus transportieren und Schäden am Land der Eigentümer vermeiden (d.h. das Ziehen von Anhängern und der Ausrüstung über die bereits durch den hohen Grundwasserspiegel gefährdete Fläche). Die letzte Hürde, die genommen werden musste, um den Plan in die Tat umzusetzen, war die Abstimmung mit dem Multnomah County Drainage District. Normalerweise wird der See am Ende jeden Sommers trockengelegt, um den Abfluss im Winter zu gewährleisten. Glücklicherweise einigten sie sich, die Entwässerung zu verschieben, bis der Teil des Projekts, der die Plattform erforderte, abgeschlossen war.

Das Interlachen Kanalisanierungs-Projekt wurde bisher planmäßig fortgesetzt, abgesehen von der von den Gemeindemitgliedern beantragten Urlaubspause. Das Projekt soll im Februar 2020 abgeschlossen sein.

Veröffentlicht auf TRECNHLESS TECHNOLOGY

Wir sind für Sie da.

Liebe Kunden und Partner,

das Coronavirus COVID-19 hat unsere Gesellschaft weltweit fest im Griff.
Für uns hat die Gesundheit unserer Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner höchste Priorität. Daher haben wir Maßnahmen ergriffen, die das Infektionsrisiko und die Ausbreitung minimieren sollen.

iMPREGLiner storageLieferfähigkeit weiterhin gesichert.

Wir sind voll lieferbereit und sehen auch kurzfristig keine Lieferengpässe auf uns zukommen, da unsere Lager sehr gut ausgestattet sind und die Produktion sowie die Lieferkette funktionieren. Sollte es zukünftig aufgrund externer Umstände dennoch zu Verzögerungen kommen, informieren wir Sie umgehend darüber und suchen gleichzeitig nach einer bestmöglichen und schnellen Lösung für Sie.

Bleiben Sie in Verbindung.

Wie gewohnt sind wir für Sie da: Bitte teilen Sie uns mit, wie wir Sie auch weiterhin unterstützen und auf Ihre Wünsche eingehen können. Gemeinsam überstehen wir diese turbulente Zeit!

Wir wünschen Ihnen, Ihren Kollegen und Familien alles Gute.
Bleiben Sie gesund!

 

Mit besten Grüßen,
Ihr iMPREG Team

7. Internationales Anlagenführertreffen 2020

7. Internationales Anlagenführertreffen 2020

Die Welt zu Gast bei iMPREG

111 Teilnehmer aus 11 Ländern folgten der Einladung zum 7. Internationalen Anlagenführertreffen nach Ammerbuch. So viele Teilnehmer wie noch nie nahmen an der Schulung teil, darunter Anwendungstechniker, Bauleiter und Aussteller unserer Kunden und Partner. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass neben vielen deutschen Teilnehmern auch Kunden aus Europa, USA und sogar Australien den teils sehr weiten Weg auf sich genommen haben, um an unserer mittlerweile 7. Anwenderschulung teilzunehmen.

Interessante Vorträge und lehrreiche Workshops

Eine gute Planung und Organisation waren der Grundstein des Events. Schon am Vorabend begann das Anlagenführertreffen mit einem lockeren Get together im Hotel in Herrenberg. Am Donnerstagmorgen ging es dann richtig los. Nach der Begrüßung durch Katrin Letzgus-Danhach starteten die informativen Vorträge wie “Änderungen in der Installationsanleitung und häufige Fehler” von Oliver Vorlop (iMPREG GmbH) oder “Quick Lock – Innenmanschetten” von Katja Hansen (Uhrig).

Anschließend stand der Praxisteil auf dem Plan. In fünf Gruppen, aufgeteilt nach Sprachen, durchliefen die Teilnehmer verschiedene Workshop-Stationen. „Learning by doing“ – praxisnah und mit viel Interaktion durften sich die Anwender an den Workshops selbst versuchen. Die erfahrenen Workshop-Leiter standen mit wertvollen Tipps zur Seite. So wurde z.B. ein Testliner ausgehärtet, es gab Workshops zu den Themen Quick-Lock, Druckproben, Luftschleusen und Baustellenproben. In den Pausen wartete das Catering mit Leckereien auf alle Teilnehmer. Komplettiert wurden die Workshops durch eine Ausstellung mit Equipment unserer Partner I.S.T., IMS Robotics, Streicher, ProKASRO und Uhrig. Als Ausgleich für den intensiven Tag ging es am Abend zum gemütlichen und geselligen Beisammen in ein uriges Restaurant nach Calw.

Zum Abschluss am Freitagmorgen stand für Interessierte noch eine Führung durch die Produktionshallen unseres iMPREGLiners an.

Zertifikat relevant für Güteschutz

Bevor alle Teilnehmer den Heimweg antraten, wurde das begehrte Zertifikat ausgehändigt, das relevant für den Güteschutz ist. Das wiederum unterstreicht die Wichtigkeit des Anlagenführertreffens.

Fazit

Zufriedene Gesichter auf allen Seiten. Ein rundum gelungenes Event, das sich für alle lohnt. So sind die Anwendungstechniker wieder auf dem neuesten Stand der Dinge und iMPREG profitiert von den aufgefrischten Fachkenntnissen. Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Ausstellern und Partnern, die die Schulung mit Equipment, Mitarbeitern und Vorträgen toll ergänzt haben.

Das iMPREG-Team hat sich sehr über die zahlreiche internationale Resonanz gefreut. Durch die positiven Feedbacks haben wir bereits jetzt schon den groben Rahmen für das 8. Internationale Anlagenführerteffen 2021. Der Termin steht fest: 20. – 22. Januar 2021. Wir freuen uns schon jetzt darauf.

 

Einbau eines 2t iMPREGLiners in einem kleinen See

Herausfordernder Linereinbau DN 800

Einbau eines 2t iMPREGLiners in einem kleinen See

Mönsheim/Pforzheim – Besondere Umstände für einen Schlauchlinereinbau DN 800 der Firma iMPREG GmbH boten sich dem bauausführenden Team der Rossaro Kanaltechnik GmbH u. Co. KG in der Gemeinde Mönsheim bei Pforzheim. Logistisch und technisch waren die Anforderungen eine nicht alltägliche Herausforderung.

Eine gute Planung und Vorbereitung der Baustelle waren elementar für die Sanierungsmaßnahme mit einem iMPREGLiner GL16. Dies oblag dem Büro Kirn Ingenieure aus Pforzheim. Bereits einige Tage zuvor musste das Wasser des Sees (Blautopf) abgelassen und gereinigt werden. Ein Podest wurde errichtet, so dass der Liner GL16 DN 800, WD 11,0 mm, Länge 35 m mit einem Gewicht von 2t auf der gleichen Höhe wie das des zu sanierenden Rohrs eingezogen werden konnte. Damit das Team von der Rossaro Kanaltechnik GmbH u. Co. KG sicher in den See kam, musste auch ein Gerüst von der Brücke in den See gestellt werden.

Akute Einsturzgefahr

Allerhöchste Eile war bei dieser Sanierungsmaßnahme geboten. Der Kanal und einzige Ablauf des Blautopfs war stark beschädigt und deformiert und somit kurz vor dem Einsturz. Wäre es zu diesem Szenario gekommen, hätte das Wasser keine Ablaufmöglichkeit mehr gehabt und die umliegenden Häuser wären unter Wasser gestanden.

Herausforderung Endschacht

Am Tag des Einbaus war am frühen Morgen ein großer Autokran im Einsatz. Dieser musste die große und 2t schwere Kiste mit dem iMPREGLiner und Packer von der darüber liegenden Brücke auf den Grund des Sees befördern. Die Temperaturen waren nahe dem Gefrierpunkt. Erst als der Autokran abgefahren war, konnte es los gehen und die UV-Anlage in Position gebracht werden. Eine Herausforderung war der Endschacht. Dieser war für eine Seilwinde nicht zugänglich, da er nur über ein begehbares Garagendach zu erreichen war. In dem nicht anfahrbaren Endschacht, der ca. 6 m tief ist, wurde zum Linereinzug eine Umlenkung von ca. 20°, in einem 13m weiter entfernten Schacht, eingebaut.

Grabenlos und Zeit sparend

Das Sanierungsverfahren der grabenlosen Kanalsanierung war die erste Wahl. Das Verfahren ermöglichte einen Zeitsparenden Einbau, bei dem Aushubarbeiten und eine Umleitung des Verkehrs vermieden werden. Der iMPREGLiner wurde werkseitig imprägniert und maßgeschneidert und kam termingerecht und komplett einbaufertig auf der Baustelle in Mönsheim an. Die mitgelieferte Gleitfolie gewährleistete einen unbeschadeten Einzug des Schlauchliners. Die Aushärtung mittels einer UV-Lichterkette wurde währenddessen aufgezeichnet und per Kamera videoüberwacht. Das gute Handling des iMPREGLiners erleichterte den Anwendungstechnikern die Arbeit.

Erfahrung und gute Vorbereitung sind Garanten für den Erfolg

Alle Beteiligten zeigten sich nach der Sanierungsmaßnahme sehr zufrieden. „Dank der Erfahrung und der tollen Zusammenarbeit des Teams und der optimalen Vorbereitung der Baustelle verlief der Einbau zügig und reibungslos.“ lobte Projektleiter Sven Coumont alle Beteiligten. Auch die Routine und der Support seitens der iMPREG GmbH durch ihren Anwendungstechniker trugen dazu bei, dass innerhalb eines Arbeitstages die Sanierung abgeschlossen werden konnte.


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Ein einzigartiges Projekt mit dem iMPREGLiner

Projekt: Sanierung des Abwasserkanals entlang des Freizeitparks „Liseberg“

Der Ausschuss „Kretslopp och Vatten“ (Kreislauf und Wasser) der Stadt Göteborg hat gemeinsam mit dem Unternehmen Avloppsrallarna einen 1.120 Meter langen kombinierten Abwasserkanal in der Dimension 1.500 mm u. a. entlang des Freizeitparks „Liseberg“ saniert. „Dies war ein schwieriges und einzigartiges Projekt sowohl für uns als auch für das Unternehmen und wir haben viel während des Ausschreibungs- und Realisierungsprozesses des Projekts gelernt“, sagt Projektingenieurin Antje Koppen von Kretslopp och Vatten. iMPREG Projekt Freizeitpark Liseberg Avloppsrallarna

Hintergrund des Projekts sind die Undichtigkeiten, die die Kanäle in Göteborg zum Teil aufweisen, sodass die Stadt aktiv an der Beseitigung von eindringendem Grundwasser arbeitet. Der Durchschnitt der letzten 10 Jahre für eindringendes  Grundwasser liegt in Göteborg bei 57 %, während der aktuelle Zielwert im Aktionsplan für Abwasser 50 % beträgt.

Die aktuelle Projektstrecke verläuft innerhalb des Abflussbereichs für die Pumpstation „Kodammarna“, von der etwa ein Viertel des Abwassers aus Göteborg zur Kläranlage „Ryaverket“ gepumpt wird. Hier liegt der durchschnittliche Durchfluss bei ca. einem Kubikmeter pro Sekunde. Der kombinierte Abwasserkanal verläuft dann entlang und unter dem Pegel des Flusses Mölndalsån. Im Rahmen von Durchflussmessungen im Jahr 2014 wurde festgestellt, dass einige Undichtigkeiten in der Umgebung vorhanden sind, sodass die Kanalstrecke entlang des Nellickevägen für eine genaue Untersuchung ausgewählt wurde. Hier wurden die meisten Undichtigkeiten gefunden. Die derzeitigen Abwasserkanäle wurden in den 1940er Jahren verlegt und der Beton war dementsprechend bereits porös. Die geschätzte Undichtigkeit im Kanal betrug 120 Liter pro Sekunde.

Im Rahmen des Projekts wurde ein kombinierter Abwasserkanal von 1.120 Metern in der Dimension 1.500 mm mit einem glasfaserverstärkten Liner der iMPREG GmbH ausgekleidet, der mit UV-Licht ausgehärtet wurde. Der iMPREGLiner wies eine Wanddicke zwischen 17,6 bis 18,5 mm und ein Gewicht von circa 15 Tonnen pro 100 Meter auf. Gleichzeitig wurden 15 Schächte mittels Verpressung abgedichtet.

Grabenlose Sanierung

Das Projekt wurde zwischen April und Mitte Juni von Avloppsrallarna AB realisiert. Es wurde aufgrund der Neuausschreibung gemäß der sogenannten Rahmenvereinbarung „Flexibelt Foder“ durchgeführt. iMPREG Projekt Göteborg Avloppsrallarna

„Wir haben uns für eine grabenlose Sanierung entschieden, da wir hierdurch den Eingriff in die Umgebung begrenzen konnten. Das Unternehmen musste die Schächte lediglich ausgraben. Bei unserem Projekt wurden zehn Schächteausgehoben, und bereits zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen mit Undichtigkeit aus dem daneben verlaufenden Fluss zu kämpfen.“

Um volle Flexibilität während der Durchführung zu haben, war es zudem erforderlich, dass der unausgehärtete Liner mindestens einen Monat vor der Aushärtung in diesem Zustand bleiben konnte.

„Ein Teil der Kanalstrecke verlief entlang des Freizeitparks ‚Liseberg‘. Hier sollte das Unternehmen so wenige Arbeiten wie möglich ausführen. Eine weitere Bedingung war, dass die Arbeiten außerhalb der Öffnungszeiten des Parks durchgeführt werden, und dass keine Veranstaltungen oder Umbauten stattfinden.“

Vier Ausschreibungen

Zum Projektstart wurde ein Teil der Kanalstrecke zur Reinigung und  Kanalbefahrung im Herbst 2015 ausgewählt. Zwischen 2016 und 2018 erfolgte die Projektentwurfs- und ausschreibungsphase, bei der vier Ausschreibungen zur Durchführung des Projekts erforderlich waren. Das Projekt wurde deswegen aus Kostengründen und wegen einer Neuordnung der Prioritäten auf ein späteres Datum verschoben. Den Abschluss der letzten Ausschreibung bildete die Vertragsunterzeichnung Anfang Dezember 2018 mit Avloppsrallarna.

„Das Unternehmen plante und organisierte die Realisierung Anfang 2019. Die Trockenlegung des Kanals wurden Anfang April 2019 realisiert und die Schlussbesichtigung erfolgte am Montag, den 17. Juni.“

Die Vertragssumme belief sich auf 13,9 Millionen SEK (1,32 Mio. €).

Västlänken hinzugefügt

„Zwischenzeitlich haben wir eine Zusatzstrecke von 95 m angefordert, die in den 1.120 Metern enthalten ist. Dies erfolgte im Zusammenhang mit der Umstrukturierung des Abwasserkanals vor Västlänken (Westanbindung) bei Örgrytemotet für 1,7 Millionen SEK (162 Tsd. €). Die Spülung und Reinigungsarbeiten des Kanals waren sehr viel aufwendiger als vermutet und das Angebot umfasste lediglich einen diesbezüglich geregelten Posten. Darüber hinaus wiesen der Kanal und die Brunnen deutlich mehr Undichtigkeiten auf als im Jahr 2015 gemessen und geschätzt.“ iMPREG Projekt Liseberg Avloppsrallarna sewer

Bisher belaufen sich die Kosten für das Projekt auf 16,7 Millionen SEK (1,59 Mio. €). Diese werden letzten Endes vermutlich jedoch steigen.

„Dies war ein schwieriges und einzigartiges Projekt sowohl für uns als auch für das Unternehmen und wir haben viel während des Ausschreibungs- und Realisierungsprozesses des Projekts gelernt. Wir sind sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie das Projekt letztendlich durchgeführt wurde“, so Antje Koppen.

Gute Zusammenarbeit

„Während des Projekts war es wichtig, dass sich unsere Betriebseinheit, das Team von Liseberg und das Unternehmen gut abstimmen. Das ist uns laut Ansicht aller Beteiligter gelungen. Das Unternehmen musste außerdem Bauarbeiten berücksichtigen (neue Büros für Peab), die während der Projektlaufzeit im Gange waren und sein Arbeitsgebiet kreuzten. Wir haben versucht, alle Beteiligten frühzeitig bereits in der Projektentwurfsphase mit einzubeziehen, um das Projekt so reibungslos wie möglich durchführen zu können.“

Es wurden Proben von vier Strecken genommen und an die RISE (Research Institutes of Sweden) zur Untersuchung gesendet. Geprüft wurde auf Dreipunkt-Biegung, Kurzzeit-Werte und Reststyrolgehalt.

„Uns liegen zwar noch nicht alle Resultate vor, aber zwei Strecken weisen positive Ergebnisse auf.“

Text und Fotos: Mit Genehmigung von Avloppsrallarna AB
Den Originalbericht können Sie hier nachlesen: www.sstt.se