Stolze Momente

iMPREG ehrt langjährige Mitarbeiter und ein ganz besonderes Jubiläum

In der heutigen Zeit ist eine lange Firmenzugehörigkeit beim selben Arbeitgeber zu einer Besonderheit geworden. Umso mehr freuen wir uns, dass allein im letzten Jahr 6 Kollegen ihr 10- bzw. 20-jähriges Firmenjubiläum feiern konnten.

Papp-Vorlop-Jubiläum-IMPREG

Robert Papp feierte Ende 2020 sein 20-jähriges Firmenjubiläum. Zurecht blickt er voller Stolz auf diese Zeit zurück. So begann die Anfangszeit der iMPREG im ganz Kleinen. Lediglich eine Hand voll Personen arbeiteten damals bei iMPREG. In den Anfängen erzielte man mit dem iMPREGLiner für die Dampf-Aushärtung erste Erfolge. Doch erst der Wechsel vom Dampf- zum UV-Liner brachte den einschneidenden Durchbruch. Ein maßgeblicher Schritt, mit dem Robert Papp die Weichen für den Erfolg der iMPREG GmbH stellte. Heute steht der iMPREGLiner weltweit als Synonym für Qualität und ist der Maßstab in der grabenlosen Kanalsanierung. Der Verdienst Papps, der mit Ausdauer, Pioniergeist und Ideenreichtum iMPREG zu einem der weltweit führenden Hersteller von GFK-Schlauchlinern gemacht hat.
Inzwischen gehört die iMPREG GmbH zur iMPREG Group und ist mit weiteren Standorten, in denen der iMPREGLiner mit der markanten gelben Außenfolie hergestellt wird, in China und den USA vertreten.

Für Kenner aus der Branche ist Oliver Vorlop alles andere als ein Unbekannter. Als Leiter der Anwendungstechnik gehört er nunmehr seit 10 Jahren zur iMPREG GmbH. Von der Pike auf hat er sein Handwerk gelernt und perfektioniert. Als Vorarbeiter einer UV-Anlage erlangte er erste Erfahrungen mit der UV-Technologie. Weitere Erfahrungen konnte er unter anderem als Anwendungstechniker sowie als Polier direkt auf zahlreichen Baustellen sammeln. Bei nicht alltäglichen Kanalsanierungs-Projekten unserer Kunden teilweise unter widrigsten Rahmenbedingungen werden Oliver Vorlop und sein Team gerne als Unterstützung angefordert. Mit seiner akkuraten und beispiellosen Arbeitsweise und seinem enormen Erfahrungsschatz trägt er seit Juli 2010 maßgeblich zum Erfolg von iMPREG bei.

Gleich vier Produktionsmitarbeiter feierten ihr 10-jähriges Jubiläum: -Jubiläum-Produktionsmitarbeiter-IMPREG
– Alexander Kautz
(Teamleiter Schreinerei Ammerbuch),
– Willi Burkhardt
(Imprägnierung),
– Viktor Zich
(Werkverkehr Gärtringen) und
– Radoslaw Karwacki
(Anlagenführer Imprägnierung).

Das ist etwas Besonderes. Ist es in der heutigen Zeit doch nicht mehr alltäglich, so lange seinem Arbeitgeber die Treue zu halten. Durch die langjährige Erfahrung bei der Herstellung des iMPREGLiners können neue Kollegen schneller eingelernt werden und profitieren vom ersten Tag an von deren Erfahrungs- und Wissensschatz. Mit Loyalität und Engagement haben sie den stetig wachsenden Erfolg von iMPREG mitgetragen und -erlebt.

Wir sind sehr stolz und dankbar und freuen uns mit den Jubilaren. Durch die vorherrschenden Umstände war die angedachte Ehrung in offiziellem Rahmen leider nicht möglich. Gebührend geehrt, mit einem Präsent und einer Urkunde, wurden unsere Jubilare dennoch.

Weiterer Produktionsstandort in Süddeutschland

Wachstum & Sicherheit in turbulenten Zeiten

Die iMPREG Group expandiert mit zusätzlichen Produktionslinien an neuem Standort in Süddeutschland

iMPREG Eröffnung Gärtringen Webseite

Als einer der weltweit führenden Hersteller von UV-lichthärtenden Schlauchlinern weitet die iMPREG Group ihre Produktionskapazitäten in Europa deutlich aus.

Neben den bestehenden Werken in Ammerbuch (Deutschland), Richmond (USA) und Taicang (China) nahm kürzlich der vierte Produktionsstandort seinen Betrieb auf. Von Ammerbuch und nun auch vom unweit entfernten Gärtringen werden hauptsächlich der Heimatmarkt Deutschland sowie die Märkte in Europa, Afrika, Naher Osten und Russland beliefert.

Durch weitere Produktionslinien am neuen Standort wird iMPREG der erhöhten Nachfrage am Markt gerecht, kurzfristige Kundenanfragen können nun noch schneller bedient werden. Gleichzeitig wird für die Kunden ein deutliches Signal in diesen global unsicheren Zeiten gesetzt. „Wir möchten auch morgen unseren Kunden, neben einem hervorragenden Produkt & Service, jene hohe Lieferbereitschaft bieten, die sie bereits heute von uns gewohnt sind und zu schätzen wissen. Das bedeutet Sicherheit für alle Seiten.“, so Robert Papp, COO der iMPREG Group.

Die Expansion folgt auf das erfolgreichste Jahr in der über 20-jährigen Unternehmensgeschichte. Bereits 2017 wurden ein Produktionsstandort in China und im vergangenen Jahr in den USA eröffnet. Weltweit können derzeit 2.000 km Liner jährlich produziert werden: 450 km allein davon in Gärtringen. MPREG Produktionsstandort Gärtringen

Am neuen Standort wurden rund 70 neue Arbeitsplätze in der Produktion als auch in der Verwaltung geschaffen. Die Mitarbeiter sind auf einer Fläche von mehr als 4500 qm direkt oder indirekt an der Produktion der hochwertigen UV-Schlauchliner beteiligt.

Bereits heute an übermorgen gedacht: Für die Zukunft bietet der Standort weitere Wachstumsmöglichkeiten – so kann u.a. bei Bedarf die Produktionskapazität erhöht werden, was für die Kunden auch weiterhin Sicherheit und Flexibilität garantieren.

Azubis 2020

iMPREG Azubis Ausbildung Industriekaufmann 2020 in der ProduktionWILLKOMMEN IN DER iMPREG-FAMILIE

Wir sind stolz, unsere beiden neuen Azubis, Luca Krell und Okan Yentur, vorstellen zu dürfen.
Seit 01.09.2020 haben beide ihre Ausbildung zum Industriekaufmann bei uns begonnen und sind seit dem gut gestartet.
Luca hat bereits erste Erfahrung bei uns als Ferienjobber sammeln können.
Okan unterstütze unsere Produktion seit 2016 tatkräftig und lernt nun in seiner Ausbildung die administrative Seite von iMPREG GmbH kennen.

HERZLICH WILLKOMMEN im Team, Luca und Okan!
Wir wünschen euch einen tollen und erfolgreichen Start in die Ausbildung.

Frischer Wind aus den eigenen Reihen

Unser langjähriger Mitarbeiter Andreas Gehring übernimmt mit dem 01. September in seiner neuen Funktion als Kaufmännischer Leiter die Bereiche Finanzen, Personal sowie IT: Ein facettenreiches und in Teilen neues spannendes Aufgabenfeld für Andreas, den eine pragmatische Hands-on-Mentalität auszeichnet und für welche er von Kollegen sehr geschätzt wird. Bisher begleitete Andreas den Bereich Internationales Controlling für die weltweit tätige iMPREG Group sowie die iMPREG GmbH mit Sitz in Deutschland. Auch erfolgreich realisierte Projekte, wie die Einführung einer ERP-Software sowie die Erweiterung der Produktionskapazitäten, zeichneten sein bisheriges Tätigkeitsfeld aus.

„Ich mag es Dinge voranzubringen und zu bewegen – am liebsten mit anderen. Kolleginnen & Kollegen noch stärker miteinander zu verbinden, das sehe ich als eine meiner ersten Aufgaben bei iMPREG und darauf freue ich mich bereits sehr.“, so der 40-jährige.

Anpacken und sich nicht auf den Lorbeeren der bisher größten Erfolge in der über 20-jährigen Unternehmensgeschichte auszuruhen, dies ist den weiteren 3 Führungskräften der Geschäftsleitung um Robert Papp, Daniel Will und Katrin Letzgus-Danhach sehr wichtig. Lang- und mittelfristig stehen viele spannende Projekte und Weiterentwicklungen bevor, welche die Position von iMPREG als einer der weltweit führenden Hersteller von UV-lichthärtenden Schlauchlinern, weiter stärken werden.

Wir wünschen Andreas viele spannende Momente für die kommenden Aufgaben in seiner neuen Funktion als Kaufmännischer Leiter.

Großprofilsanierung mit iMPREGLiner GL16, Ei-Profil 1200/1800

Erfolgreiche Großprofilsanierung mit kleinen und großen Herausforderungen in Dortmund

Dortmund, März 2020 – Die Auskleidung von Abwasserkanälen mit dem Schlauchlining nach DIN EN ISO 11296-4 ist mittlerweile Standard, jedoch trennt sich hier bei der Größenordnung von 1800er Eiprofilen schon die Spreu vom Weizen. Gleich vier Großprofilhaltungen mit einer Gesamtlänge von ca. 285 m wurden im Osten Dortmunds mitten durch ein stark belebtes Wohngebiet mit dem Schlauchlining in geschlossener Bauweise saniert.

Die Materialwahl fiel in diesem Fall auf den iMPREGLiner GL16, Ei-Profil 1200/1800. Aufgrund der hohen Materialfestigkeiten und der statischen Anforderungen an die Auskleidung wurden Wanddicken zwischen 14,6 mm bis 17,3 mm verbaut.

Bauüberwachendes Ingenieurbüro war die S&P Consult GmbH aus Bochum, die im Rahmen der Sanierungsplanung über eine erweiterte Zustandserfassung und – bewertung die Standsicherheit der gemauerten Kanäle überprüft und die Statiken für die hier einzubauenden Schlauchliner aufgestellt hat.

Die bauliche Ausführung wurde von der Swietelsky-Faber GmbH Kanalsanierung über ihre Niederlassung Blomberg ausgeführt, wobei es einige Herausforderungen zu bewältigen gab. Swietelsky-Faber GmbH Kanalsanierung ist einer der Pioniere des UV-härtenden Schlauchlinings und betreibt in Deutschland mittlerweile 12 UV-Anlagen. Vor dem Hintergrund der 20jährigen Erfahrung des Unternehmens kam für dieses Projekt die Auswahl in Richtung des Liner-Herstellers iMPREG GmbH.

Die Stadt Dortmund setzt auf Güte- und Qualitätssicherung

Dr.-Ing. Christian Falk, Technischer Leiter Stadtentwässerung Dortmund, setzt auf Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ-961, d.h. hervorragende Referenzen, die Zertifizierung des Güteschutz Kanalbau, langjährige Erfahrung und die Zuverlässigkeit der eingesetzten ausführenden Firma und der verwendeten Materialtechnik. Auch wird in Dortmund ein nachhaltiges Investitionsmanagement im Sinne eines sachgerechten Betriebs und des Werterhalts des Netzes verfolgt.

Zügiges Handeln

Der Ausführung des Schlauchlinings ging eine intensive Arbeitsvorbereitung der Baustelle voraus. Sowohl die TV-Befahrung, die Untergrundvorbereitung der Kanäle als auch die Sicherung der Versorgungsleitungsleitungen, die das Baufeld querten, galt es im Vorfeld zu organisieren. Hohe Dringlichkeit und zügiges Handeln war bei dieser Sanierung wichtig, denn die gemauerten Bestandskanäle befanden sich in Teilbereichen im Altrohrzustand III. Somit war die Standsicherheit des Altrohr-Bodensystems teilweise wieder herzustellen. Um einer weiteren Zustandsverschlechterung vorzubeugen, galt es die Sanierung auch aus wirtschaftlichen Gründen zeitnah umzusetzen.

Flexibilität bei Regenfällen

Petrus machte dem Beginn der Sanierungsarbeiten einen großen Strich durch die Rechnung – so war aufgrund von besonderen Starkregenereignissen eine terminliche Umplanung notwendig. Jedoch konnte die Sanierung dank der Flexibilität der an der Ausführung Beteiligten schnell wiederaufgenommen werden.

Herausfordernde Bedingungen

Die vorherrschende Corona-Pandemie nahm auch bei diesem Bauvorhaben Einfluss. Die Abwasserwirtschaft gilt als systemrelevant, die Kanalisation zählt zur kritischen Infrastruktur und der reibungslose Betrieb des Abwassernetzes ist zwingend aufrecht zu halten. Eine langfristige Unterbrechung oder gar ein Baustopp wäre für den Betreiber und die Anwohner inakzeptabel gewesen. So konnte dieses Bauvorhaben auch in dieser besonderen Zeit durchgeführt werden. Hierfür wurden von der Swietelsky-Faber GmbH Kanalsanierung aktualisierte Gefährdungsbeurteilungen und sicherheitsrelevante Handlungsanweisungen erstellt, welche sogar von der Geschäftsleitung und einem Sicherheitsstab auch vor Ort auf ihre Wirksamkeit überprüft wurden. In drei Abschnitten wurden die bereits einbaufertigen

iMPREGLiner eingezogen

Eine weitere Herausforderung war der hohe Grundwasserstand und die hierdurch bedingten Infiltrationen in die zu sanierenden Haltungen. Vorsorglich wurden daher, neben abdichtenden Maßnahmen am Bauwerk und im Kanal, die Schlauchliner mit einer zusätzlichen werksseitig verbauten Außenfolie versehen.

Die zwei Liner GL16, Ei-Profil 1200/1800 WD 14,6 mm mit Längen von ca. 78 m und ca. 90 m wurden zügig eingezogen und ausgehärtet. In einer Haltung machte eine kaskadenförmige Ausbildung des Sohlbereiches über ca. 0,5 m einen speziellen Schachtanschluss mittels Handlaminat erforderlich. Dieser Umstand erschwerte den tonnenschweren Einbau des Liners, konnte jedoch durch das erfahrene Team einwandfrei gemeistert werden.

Die hohe Wanddicke von 17,3 mm und ebenso das hohe Gewicht der Packer beim Transport und Einbau waren eine überwindbare Herausforderung beim Einbau des dritten Liners GL16, Ei-Profil 1200/1800 in der Länge von ca. 112 m.
Die exakte Planung, die Kühlung der Liner während des Transportes und der kurzen Lagerung sowie ein zügiger Einbau waren bei diesem Projekt obligatorisch, da die Liner durch die hohen Wanddicken Peroxide als Reaktionsbeschleuniger enthielten.

Alle Kanäle erfolgreich saniert

Der Liner-Einbau durch die Swietelsky-Faber GmbH Kanalsanierung verlief reibungslos. Zur Aushärtung der Schlauchliner wurden ProKasro-Jumbokerne mit einer Leistung von 12.000 Watt eingesetzt.

„Wir sind froh, in der schwierigen Zeit überhaupt arbeiten zu dürfen und unter diesen hohen Sicherheitsaspekten reibungslos und flott vorangekommen zu sein“ so das Feedback von Bauleiter Harald Müller.

Die gute Zusammenarbeit des Teams mit dem Auftraggeber, dem bauüberwachenden Ingenieurbüro und dem Liner-Lieferanten sowie deren Erfahrung spiegeln sich im hervorragenden Endergebnis wider.


Der Bericht wurde auch in den B_I Medien Umweltbau / Sanierung veröffentlicht. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel: hier.


iMPREGLiner in den Dünen Hollands

iMPREGLiner kann Meer

Schwergewichtige Liner mit bis zu 26 Tonnen erfolgreich eingebaut

iMPREG Dunes of Katvijk, NetherlandsIn den Dünen von Katwijk in Holland mussten 3 Haltungen mit über 600 Meter aufgrund von Undichtigkeiten saniert werden. Enormes Druckwasser von Meer und Sand haben die existierenden Kanäle stark angegriffen und eine Sanierung notwendig gemacht. Dieses Großprojekt stellte Technik und Logistik vor eine neue Herausforderung. Dabei war eine gute Teamarbeit der beteiligten Firmen NV Kumpen und iMPREG GmbH Voraussetzung. Nur so konnte das Großprojekt reibungslos und erfolgreich fertig gestellt werden.

Herausforderung für Hersteller, Anwender und Technik

Die maximale Länge (250 m) der baumöglichen Liner stellte das Produktionsteam und die Anlagen in Ammerbuch vor neue Herausforderungen. Auch die firmeneigene Schreinerei stellte ihre Arbeitsbedingungen auf solch große Liner ein, um die passenden Transportkisten bauen zu können. In Tag- und Nachtschichten wurde mit vollem Personaleinsatz gearbeitet. Mit dem längsten iMPREGLiner DN 1200 WD 13 mm und einer Länge von je 250 m wog die maßgeschneiderte Kiste dann 26 t! Was dann wiederum eine große Aufgabe für die Logistik, vor allem den Transport aus der Produktionshalle, bedeutete. Dafür wurden zwei Schwerlaststapler, darunter ein autonom fahrender Stapler, verwendet.
Maximale Be- und Auslastung der UV-Anlage sprengte fast den Zeitplan des Bauvorhabens in Holland. Erschwerende Bedingungen bot zudem die sandige Bodenbeschaffenheit. So war aufgrund der hohen Liner-Gewichte eine Entladung des LKWs per Kran direkt neben der Baustelle nicht möglich. Die erste Möglichkeit bot sich 10 km von der eigentlichen Baustelle entfernt. Langjährige Erfahrung des ausführenden Bauunternehmens und fachliches Können seitens der Anwendungstechnik waren ausschlaggebend für diese gelungene Sanierung.

iMPREG Conveyor Kumpen iMPREG Dunes of Katvijk, Netherlands

Fünf große Impregliner

Zwei Liner DN 1000 WD 12 mm mit je einer Länge von 230 m sowie drei Liner DN 1200 WD 13 mm mit Längen von 250 m bzw. 100 m wurden für das Bauvorhaben „Dunea“ maßgeschneidert und einbaufertig angeliefert und installiert. Doch die Umstände des Einbaus waren alles andere als gewöhnlich. „So habe ich noch nie einen Liner eingebaut“ war die Aussage von Anwendungstechniker Matthias Sündermann. Da kein Zwischenschacht vorhanden war, wurden die iMPREGLiner erfolgreich im Rohr miteinander verbunden. „Das gab es bisher noch nie in der Geschichte der grabenlosen Sanierung“ attestierte Francis Clauss von iMPREG.

Aus Rücksicht auf Natur & Umwelt

Da die existierenden Leitungen in den Dünen liegen und ins Meer münden, waren Umweltschutz und Wasserschutz ausschlaggebende Aspekte bei der Herstellung des Liners. So wurde bewusst auf Styrol verzichtet. Dadurch wurde die Reststyrol-Problematik gleich im Voraus ausgegrenzt.

An Herausforderungen wachsen

Qualität, Erfahrung & Teamwork waren Trumpf, so könnte man das Bauvorhaben im Ganzen beschreiben. Elementar für den Erfolg des großartigen Projekts war die sehr gute Zusammenarbeit des Auftraggebers und Ingenieurbüros Kumpen NV und des Liner-Herstellers iMPREG GmbH. So spricht auch die Qualität und das gute Handling des iMPREGLiners für sich. Gert-Jan Merkx, Geschäftsleiter von Kumpen NV und Kristof Maesen Technischer Leiter bestätigt dies: „Wir haben größtes Vertrauen in den iMPREGLiner und sind auch diesmal sehr glücklich und zufrieden über unsere Liner-Wahl.“
Ein besonderer Dank an alle beteiligten Mitarbeiter der Firma Kumpen, für ihren Einsatz, ohne die diese Leistung nicht zustande gekommen wäre.

UV CIPP Kanalsanierung in Oregon, USA

Iron Horse LLC baut erfolgreich mehrere iMPREGLiner ein

Autorin Carlie Moore, 30. März 2020

Woran erkennt man ein erfolgreich abgeschlossenes CIPP Projekt?
Man erkennt es daran, dass man nach der Arbeit keinerlei Baustellenspuren mehr findet.

Das Schöne an der Arbeit der Techniker ist, dass sie versuchen die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Der Grund warum CIPP (CIPP = cured-in-place pipe) der traditionellen Bauweise vorgezogen wird ist gleichzeitig auch eine Herausforderung: Der einzige Beweis dafür, dass jemals ein Team dort arbeitete, wäre das Video der Videoüberwachungskamera nach der Inspektion. Das jedoch erfordert ein solides Projektmanagement und eine gute Zusammenarbeit mit dem bauausführenden Team. Eine gute Kommunikation, Flexibilität und Erfahrung sind die Grundsteine für eine optimale Lösung und ein gutes Ergebnis.

Iron Horse LLC, mit Sitz in Fairview, Oregon, packte die Gelegenheit beim Schopf und nahm die Herausforderung an. Als direkter Nachbar traf sich Iron Horse mehrmals mit den Einwohnern der kleinen Gemeinde, um deren Zustimmung zu erhalten. Ebenso wollten sie einander kennenlernen, da das Team von Iron Horse sich für mehrere Monate der Gemeinde anschließen würde.

iMPREG LLC Iron Horse Fairview lake LinerDas Interlachen Kanalsanierungs-Projekt bildete da keine Ausnahme. Mit einer eng verbundenen Seegemeinde, einem hohen Grundwasserspiegel, schmalen Straßen und wenigen Zugängen zu den Schächten wurde dieses Projekt zu einer Herausforderung für Innovation und Flexibilität.

Interlachen liegt genau zwischen Fairview Lake und Blue Lake im US-Bundesstaat Oregon, etwa 16 Kilometer östlich von Portland. Entlang der beiden Seen verlaufen etwas mehr als 3,5 km alter Abwasserleitungen mit einem Durchmesser von 15 cm bis 30 cm. Das Kanalsanierungs-Projekt in Interlachen war ein großartiges Projekt, das jeder Installateur in Angriff hätte nehmen können; doch die Herausforderung des Standorts hielt viele davon ab. Die größte Herausforderung war: Die Schächte befanden sich nicht wie gewohnt auf der Fahrbahn. Die Schächte befanden sich mitten auf dem See, und verursachten ein 1 bis 150 Meter “feuchtgebietähnliches” Privatgelände. Das UV-Team stand vor der Aufgabe, einen Lastwagen so zu manövrieren, dass die Kisten mit den Linern und die UV-Anlage zusammen abgeladen werden konnten.

iMPREG LLC Iron Horse Fairview lake transport
Nachdem die Vergabe des Projekts erteilt worden war, arbeitete das Projektmanagment-Team von Iron Horse an einer Lösung, um Zugang zu erhalten und gleichzeitig zu versuchen, die Gemeinde so wenig wie möglich durch Baumaßnahmen zu stören. Die Besatzung nutzte eine motorisierte schwimmende Plattform zum Transport von Kisten, die mit iMPREGLinern gefüllt waren, sowie der UV-Anlage. Auf diese Weise konnte die Besatzung ihre Ausrüstung und den iMPREGLiner vom Dock aus transportieren und Schäden am Land der Eigentümer vermeiden (d.h. das Ziehen von Anhängern und der Ausrüstung über die bereits durch den hohen Grundwasserspiegel gefährdete Fläche). Die letzte Hürde, die genommen werden musste, um den Plan in die Tat umzusetzen, war die Abstimmung mit dem Multnomah County Drainage District. Normalerweise wird der See am Ende jeden Sommers trockengelegt, um den Abfluss im Winter zu gewährleisten. Glücklicherweise einigten sie sich, die Entwässerung zu verschieben, bis der Teil des Projekts, der die Plattform erforderte, abgeschlossen war.

Das Interlachen Kanalisanierungs-Projekt wurde bisher planmäßig fortgesetzt, abgesehen von der von den Gemeindemitgliedern beantragten Urlaubspause. Das Projekt soll im Februar 2020 abgeschlossen sein.

Veröffentlicht auf TRECNHLESS TECHNOLOGY